Verspielte Brautkleider für den schönsten Tag im Leben
Viele Frauen träumen von einem schneeweißen, verspielten Traum von Brautkleid. Die Vergangenheit rund um das Brautkleid lässt einige Vermutungen über den Ursprung dieser Wünsche zu.
In Europa beliebt: verspielte, weiße Brautkleider
In vielen europäischen Ländern ist es üblich, dass die Braut in einem weißen, oftmals verspielten Kleid vor den Altar tritt, während ihr künftiger Mann einen schwarzen Anzug trägt. In Europa steht die Farbe Weiß traditionell als Symbol der Reinheit, Jungfräulichkeit und Unschuld. Auch die Verspieltheit des Kleides unterstrich schon früh die Jugendlichkeit der Frau, mit der sie in die Ehe gehen sollte. Obwohl die Assoziation zwischen Unschuld und der Farbe Weiß schon früh etabliert wurde, war es noch im 18. Jahrhundert selten, dass sich Frauen extra für die Hochzeit ein eigenes Kleid schneidern ließen. Grund dafür waren die hohen Kosten, besonders die Farbe Weiß war nicht kostengünstig zu erhalten. Die Bräute trugen von daher lediglich ein "feines Kleid" für die Hochzeit, die Bezeichnung "Hochzeitskleid" war in dieser Zeit ebenfalls noch nicht sprachlich etabliert. Bis zum 20. Jahrhundert heirateten auch Frauen höheren Standes nur in dem feinsten Kleid, das sie hatten, bezeichnet mit dem "Sonntagsstaat". Farblich gab es hier keine eindeutige Richtung. Das weiße Brautkleid etablierte sich erst ab etwa 1920. Den Ursprung für helle Gewänder zum Hochzeitstag legten Adelige, unter anderem zu der Handelsfamilie Medici gehörend. Heute gibt es selbst für Brautjungfern spezielle Kleider, die ebenfalls weiß gehalten sind. Im Vergleich zum Brautkleid fallen diese allerdings weitaus schlichter aus.
Aber nicht nur verspielte Brautkleider sind beliebt
In der heutigen Zeit gibt es breite eine Masse an unterschiedlichen Brautkleidern. Die Wahl des Brautkleides sollte daher im Hinblick auf die Figur und Größe der Frau getroffen werden. Frauen, die beispielsweise eine A- oder Birnenfigur mit schmalen Schultern und eher breiten Hüften haben, sollten ihr Dekolleté betonen und die Hüfte durch einen ausgestellten Rock kaschieren. Weiter unterscheidet man zwischen Sanduhr-, O-, V- und XXS-Formen. Typologisierungen von Figuren lassen sich jedoch endlos weiterführen. Sanduhr-Figuren haben einen tendenziell kurvigen Oberkörper und Hüften, aber gleichzeitig eine schmale Taille. Hier empfehlen Experten eng am Körper liegende Brautkleider, die ab dem Knie breiter werden. Hierdurch lassen sich weibliche Formen optimal betonen.
Wem verspielte Brautkleider stehen, weiß der Experte
Um den eigenen Körperbau-Typ kennenzulernen, empfiehlt sich, Rat von möglichst mehreren Experten auf dem Gebiet einzuholen. Hier lohnt sich oft auch einfach der Besuch eines Brautmodengeschäftes. Ein Online-Kauf kann oft durch fehlende Beratung zu unvorteilhaften Käufen führen. Das Brautkleid muss, um die Braut und ihre Figur optimal zur Geltung zu bringen, stilmäßig angepasst sein. Oberste Priorität ist aber ebenso, dass sich die Braut wohlfühlt. Ziel ist, für jede Braut und jeden Geschmack das passende Kleid zu finden.
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