trauringe aus weißgold
TRAURINGE AUS WEISSGOLD

Trauringe aus Weißgold für den Tag der Hochzeit

Der richtige Trauring will sorgfältig ausgesucht werden. Zu den beliebtesten Varianten gehören Eheringe aus Weißgold – dank ihrer hellen Farbe wirken sie attraktiv und lassen sich gut mit anderem Schmuck kombinieren.

Trauringe wurden bereits in der Antike zur Verdeutlichung des gegebenen Eheversprechens genutzt. In der christlichen Kirche gilt die Form des Ringes als Symbol für die ewige Verbundenheit des Brautpaares untereinander und mit Gott. In das christliche Trauungsritual ist der Ehering seit dem 13. Jahrhundert fest eingebunden, auch in anderen Religionen wird er auf unterschiedliche Weise als Symbol genutzt. Meist werden Materialien mit besonders langer Lebensdauer – insbesondere Gold und Silber – zur Herstellung der Trauringe benutzt. In der Regel wählen Braut und Bräutigam einheitliche Ringvarianten – zwingend erforderlich ist dies jedoch nicht, letztendlich hängt die Auswahl vom persönlichen Geschmack des Brautpaares ab.

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Großer Beliebtheit erfreuen sich Weißgold-Trauringe. Weißgold wurde 1913 in Pforzheim entwickelt und gilt aufgrund seines Erscheinungsbildes seit jeher als günstiger Platin-Ersatz. In einigen Regionen ist der nahezu farblose Werkstoff auch als Graugold bekannt. Im Vergleich zum Silber wird insbesondere die Anlaufbeständigkeit des Materials als großer Vorteil bei der Schmuckfertigung erachtet. Zur Herstellung von Weißgold wird herkömmliches Gold mit anderen Metallen gemischt, die eine entfärbende Wirkung haben – die charakteristische goldgelbe Farbe wird so nach und nach verringert, bis eine weißlich-helle Goldlegierung entsteht. Als Zusatz eignen sich diverse Metalle, beispielsweise Silber, Palladium, Nickel oder auch Amalgam.

In früherer Zeit wurde vor allem Nickel als entfärbendes Zusatzmetall bei der Weißgold-Herstellung verwendet. Der Anteil lag bei etwa 10 bis 12 Prozent, wobei auch weitere Metalle wie Kupfer beigemischt wurden. Da Nickel jedoch allergische Hautreaktionen hervorrufen kann, wird heutzutage größtenteils auf die Verwendung verzichtet. Eine Alternative sind Legierungen, die mithilfe des Platinmetalls Palladium hergestellt werden. Bis zu 16 Prozent dieses Materials sind nötig, um eine ausreichende Entfärbung des Goldes sicherzustellen. Die entstehende Farbe ist hier jedoch meist dunkler als bei der Nickel-Variante.

Sowohl Internet-Schmuckhändler als auch Juwelier-Filialen bieten Weißgold-Trauringe in verschiedensten Ausführungen an. Die Preise liegen zwischen 400 und etwa 1.800 Euro für ein Paar – je nach Ausführung können die Schmuckstücke jedoch auch noch wesentlich teurer sein. Sonderanfertigungen sowie Gravuren oder besondere Steineinsätze werden ebenfalls extra berechnet.

Die Anpassung beim Juwelier wird immer vor Ort vorgenommen – im Internet kann sich die Ermittlung der korrekten Ringgröße naturgemäß etwas schwieriger gestalten, wenn die eigene Ringgröße nicht bekannt ist. Einige Online-Händler versenden spezielle Musterringe oder Ringspiele, mit denen der Kunde die individuelle Größe feststellen kann.

Insbesondere bei Ringen mit eingefassten Steinen sollte genau auf die korrekte Passform geachtet werden, da sich diese häufig nicht mehr nachträglich ändern lassen - die Einfassung könnte durch die Modifikation Schaden nehmen und den stabilen Sitz des Steins gefährden. Modelle ohne Stein können hingegen auch nach der Fertigstellung geringfügig abgeändert werden, wenn sie nicht passen sollten. Da es sich bei Trauringen in einer spezifischen Größe fast immer um Sonderanfertigungen handelt, ist der Umtausch im Regelfall ausgeschlossen.

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